Berufsbild Nachhaltigkeitsmanager:innen

Statistik

Warum werden Nachhaltigkeits-
manager:innen gerade jetzt gebraucht?

Die deutsche Wirtschaft steht vor vielen Herausforderungen und Nachhaltigkeit ist eine davon. Laut einer YouGov-Umfrage von 2022 halten 68 % aller kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) das Berufsbild von Nachhaltigkeitsmanager:innen für wichtig. Dennoch hat bislang nur ein Bruchteil diese konsequent in den Arbeitsalltag und das Geschäftsmodell integriert (Bertelsmann Stiftung 2024). 

Die Gründe dafür sind vielfältig: komplexe Anforderungen, hohe bürokratische Hürden und fehlende strategische Orientierung. Um dem zu begegnen, braucht es gezielte Kompetenzen im Nachhaltigkeitsmanagement. Denn Nachhaltigkeit ist längst kein bloßes „Nice-to-have“ mehr, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. 

Nachhaltigkeit stärkt nachweislich die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen: Sie sichert Lieferketten, erschließt neue Märkte und steigert die Effizienz (Kinra & Warmbier 2025Deloitte 2024LBBW 2018). 

Was trägt zum Erfolg bei?

Was umfasst Nachhaltigkeits-
management?

Nachhaltigkeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem – oft zusammengefasst als „planet, people, profit“. Nachhaltigkeitsmanager:innen tragen die Verantwortung für alle drei Bereiche. Sie analysieren abteilungsübergreifend den Status quo, identifizieren wirkungsvolle Hebel und entwickeln passgenaue Maßnahmen.

Jedes Unternehmen ist unterschiedlich: in Größe, Ressourcen und Transformationsstand. Während ein Unternehmen bereits als Vorreiter im Bereich sozialer Nachhaltigkeit gilt, z. B. durch flexible Arbeitszeitmodelle, hat ein anderes möglicherweise bei der ökonomischen Nachhaltigkeit die Nase vorn. Nachhaltigkeitsmanager:innen müssen die jeweilige Ausgangslage einordnen, geeignete Strategien ableiten und fundierte Entscheidungen treffen. Grundlage dafür ist eine gründliche Datenerhebung und -auswertung. Dies gilt insbesondere für Unternehmen, die bereits berichtspflichtig sind.

Nachhaltigkeitsmanager:innen erkennen sowohl Risiken als auch Chancen und entwickeln darauf aufbauend eine Nachhaltigkeitsstrategie, die im Ausmaß und Tempo genau auf das jeweilige Unternehmen ausgelegt ist. So tragen sie zentral zum unternehmerischen Erfolg ihrer Organisation bei.

Potenziale erkennen

In welchen Branchen werden Nachhaltigkeits-
manager:innen gebraucht?

Die Anforderungen an Unternehmen unterscheiden sich je nach Branche und Ausgangslage. Doch ein Verzicht auf nachhaltige Strategien kann langfristig erhebliche Wettbewerbsnachteile mit sich bringen. Tatsächlich kann jedes Unternehmen von einem professionellen Nachhaltigkeitsmanagement profitieren – auch dann, wenn gesetzliche Vorgaben noch nicht greifen. Wer heute in Nachhaltigkeit investiert, verschafft sich einen klaren Wettbewerbsvorteil, bevor Regulierungen dies zur Pflicht machen. 

Laut einer Studie der Boston Consulting Group und der Cambridge University (2025) können Unternehmen durch Investitionen in Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen bis 2100 mit einer durchschnittlich zehnfachen Rendite rechnen. 

Gut qualifizierte Nachhaltigkeitsmanager:innen sind entscheidend, um diese Potenziale zu realisieren. Sie steuern Transformationsprozesse, identifizieren Effizienzreserven, reduzieren Kosten und stärken die Resilienz von Unternehmen nachhaltig. 

Weiterbildung

Transformationsmanager:in
für Nachhaltigkeit

Wussten Sie schon, dass wir eine Weiterbildung zum*zur Transformationsmanager:in für Nachhaltigkeit anbieten? Diese berufsbegleitende Weiterbildung vermittelt Ihnen in nur 6 Monaten fundiertes Wissen, praxisnahe Methoden und einen klaren Blick auf aktuelle Anforderungen. Entdecken Sie die Lerninhalte, Format und Aufbau und vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin oder bestellen Sie  Informationsmaterial.


Mehr Infos

Jetzt anmelden

Nichts mehr verpassen!

Tragen Sie sich gerne für unseren Newsletter ein und lassen Sie sich informieren, wenn der Termin für die nächste Veranstaltung feststeht.